2. Abonnementkonzert
Donnerstag 13. Februar @ 20:00

Er ist beim GKO ein gern gesehener Gast: Olivier Tardy. In dieser Saison besucht der Dirigent und Flötist erneut Ingolstadt, gemeinsam mit Sebastian Bohren. Zu den Lehrern des Schweizer Geigers zählen Ingolf Turban und Ana Chumachenco. Auch er hat bereits mit dem GKO konzertiert. Für das diesjährige Gastspiel reist er mit einer Besonderheit an: der Violinsonate Nr. 1 von Sergei Prokofjew von 1938/46 in einer Bearbeitung für Streichorchester und Schlagzeug von Andrei Pushkarev. Das passt zu einem Werk, in dem sich Prokofjew intensiv mit russischer Folklore beschäftigt – samt markanter Rhythmik. Noch dazu sprengt das Werk bereits im Original vielfach die Kammermusik mit sinfonischem Anspruch. In der Suite zum „Pulcinella“-Ballett von 1922/47 würzt auch Igor Strawinsky den Neoklassizismus mit klanglichen und rhythmischenSchärfungen, um zugleich dieversunkene Welt der italienischen Commedia dell’arte wieder auferstehen zu lassen. Hierzu verfremdet Strawinsky auch Musik des neapolitanischen Komponisten Giovanni Battista Pergolesi. Seine Oper „L‘Olimpiade“ von 1735 basiert auf einem höchst erfolgreichen Libretto des berühmten Pietro Metastasio. Inmitten der antiken Olympischen Spiele wird ein tödliches Liebesdreieck aufgerollt. Um den wortwörtlichen Tod (Kuolema) kreist die Schauspielmusik op. 44 von Jean Sibelius nach dem gleichnamigen Stück von Arvid Järnefelt. Aus ihr erklingen der bekannte „Valse triste“ und die „Canzonetta“.

Sebastian Bohren: Violine
Olivier Tardy: Leitung
Jean Sibelius: Canzonetta und Valse triste aus „Kuolema“
Sergei Prokofjew: Violinsonate Nr. 1 op. 80 (Arrangement für
Streichorchester und Schlagzeug von Andrei Pushkarev)
Giovanni Battista Pergolesi: Ouvertüre zu L‘Olimpiade
Igor Strawinsky: Pulcinella-Suite

via georgisches-kammerorchester.de
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Stadttheater
Schloßlände 1
85049 Ingolstadt
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