Zauberhafte Bratsche
Samstag 24. Oktober @ 18:00Herbstkonzerte des Ingolstädter Kammerorchesters

Zauberhafte Bratsche. Romantisches für große und kleine Ensembles. Herbstkonzerte des Ingolstädter Kammerorchesters am 24.10.2020
um 18 Uhr und 20.30 Uhr im Festsaal des Stadttheaters Ingolstadt

Eine kleine Reise durch die Epochen und Stilrichtungen unter besonderen Bedingungen steht heuer auf dem Programm. Das Instrument des Abends wird das selten gehörte Instrument der Bratsche sein.

Zu Beginn erklingt der 1.Satz aus einer der letzten Londoner Sinfonien von Joseph Haydn. „Die Nr. 104“ vereint Spritzigkeit und musikalischen Witz mit lyrischen und nachdenklichen Einschüben und ist weltweit ein Haydn – „Klassiker“.

Das Orchesterwerk und eine darauf folgende Pizzicato – Polka sind aber nur der Aufgalopp für das musikalische Gebet „Kol Nidrei“ von Max Bruch. Lisa Rendelmann, Absolventin der Musikuniversität Nürnberg, wird dieses intime Intermezzo mit Ernsthaftigkeit, Schwermut und großer Spannung vortragen. Das Orchester vermag mit der nötigen Zurückhaltung zur Seite stehen.

Nach deutscher Romantik steht englische Spätromantik auf dem Programm. Edward Elgar, der Schöpfer von „Pomp and Circumstance“ hat mit seiner Streicherserenade schon Millionen Menschen berührt. Er zeigt die Streichinstrumente von ihrer warmen und herzlichen Seite. Drei teilweise sehr zerbrechliche und melancholische Sätze, von denen keiner mit der Strahlkraft und Wucht eines Marsches daherkommt, verlangen den Musikern viel Einfühlungsvermögen und Hörverständnis ab! Bei den momentan geltenden Abstandsregeln für das Ingolstädter Kammerorchester wahrlich eine große Herausforderung!

Sehr turbulent und ausgelassen geht es über den großen Teich nach Brasilien zu „Tico Tico no fubá“. Der Komponist Zequinha de Abreu hat sich hiermit ein Denkmal gesetzt. Diese schnelle und mitreißende Nummer erklingt u.a. als vokale Partie oder Jazzversion und hier in Ingolstadt mit Sinfonieorchester.

Den Abschluss macht leichte Unterhaltungsmusik aus dem 19.Jahrhundert. Johannes Brahms hat Melodien ungarischer Musiker aufgenommen und für Klavier zu vier Händen umgearbeitet. Alle sind später als Orchesterversion auf den Markt gekommen und die bekannteste davon – der ungarische Tanz Nr. 5 – erklingt als furioses Abschlussstück.

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Stadttheater
Schloßlände 1
85049 Ingolstadt
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